Sechs MItglieder der Fachschaft Wirtschaft sitzen auf einem Sofa.©
(V. l. n. r., v. o. n. u) Sam Lindner, Lea Schuhmann, Nike Buhmann, Maami Ofosu, Maximilian Becker und Anton Hartmann sind Teil des Vorstands der Fachschaft Wirtschaft.

Die Fachschaft Wirtschaft stellt sich vor

von Johna Marie Reimers

„Will jemand ein Käffchen?“, fragt Sam Lindner in die Runde. An einer großen Tafel, umgeben von gepolsterten Ledersesseln, sitzen Maami Ofosu, Lea Schuhmann, Anton Hartmann, Maximilian Becker und Nike Buhmann zusammen. Die sechs gehören zu den insgesamt 13 gewählten Mitgliedern der Fachschaft Wirtschaft. Sie alle haben Kaffeedurst und brennen für ihre Aufgaben.

Von Anfang an am Start

„Die Aufgaben unserer Fachschaft Wirtschaft sind vielfältig“, erklärt die zweite Vorsitzende Ofosu. „Deshalb haben wir uns in Referate aufgeteilt.“ Dazu zählen unter anderem Social Media, Teambuilding, Sponsoring, Party, Raumgestaltung sowie die Organisation der Ersti-Woche und der Ersti-Fahrt. Hartmann engagiert sich im Referat für die Ersti-Woche: „Das ist immer ein Riesending“, sagt er. Das Programm beginnt in der Regel mit einer Campus-Rallye, gefolgt von einem Pubquiz und einer Stadtführung. „Wir versuchen wirklich, jede und jeden mitzuziehen“, betont Ofosu. Von Anfang an soll deutlich werden: Die Fachschaft ist für die Studierenden da.

Doch auch während des Semesters organisiert das Team regelmäßig Veranstaltungen. „Dazu zählen Spieleabende, gemeinsames Kochen oder Ausflüge“, erzählt Schuhmann. Gleichzeitig ist die Fachschaft Anlaufstelle für Anliegen im Studium. „Wenn Studierende sich ungerecht behandelt fühlen oder Anregungen haben, bringen wir das beispielsweise im Austausch mit dem Dekanat oder dem Studierendenparlament ein“, ergänzt Lindner.

Bundesweit aktiv

Einmal im Jahr geht es für das Team zur Bundeskonferenz, dort treffen sich Wirtschaft-Fachschaften aus ganz Deutschland. „Das ist ein tolles Event, um andere Teams kennenzulernen und sich auszutauschen“, sagt die erste Vorsitzende Buhmann. Vor Ort wird über alles gesprochen, was Studierende bewegt. Die Ergebnisse werden gebündelt und in den Bundestag getragen. „Mit unserer Arbeit können wir also nicht nur im Kleinen etwas bewegen, sondern im besten Fall auch bundesweit“, betont Buhmann.

Etwas weniger politisch, dafür umso spaßiger sind die WiWi-Meisterschaften, ein großes Event für Wirtschaftsstudierende aus ganz Deutschland. Die Fachschaft kümmert sich um die Organisation ihrer Studierenden - von der Abreise bis zum gemeinsamen Campen. Vor Ort stehen Turniere, Austausch und jede Menge Party im Mittelpunkt. „Über die Jahre haben wir dadurch Freundschaften mit Fachschaften aus ganz Deutschland aufgebaut“, erzählt Becker.

Auch Privat ein Team

Die Gruppe trifft sich aber nicht nur, wenn es um Fachschaftsthemen geht. „Mittlerweile sind wir echte Freunde geworden“, sagt Lindner. Ein besonderes Erlebnis sei eine gemeinsame Reise nach Dänemark gewesen: „Da sind wir richtig zusammengewachsen“, erinnert sich Hartmann mit einem Lächeln. Aber auch die kleinen Momente bleiben hängen. „Letztens saßen wir einfach zusammen und haben gequatscht, ganz ohne Programm – das hat mir richtig gut gefallen“, erzählt Ofosu.

Das gemeinsame Planen und Organisieren führt also nicht nur zu einem abwechslungsreichen Programm für die Studierenden, sondern auch zu einem starken Team. Lindner betont dabei: „Auch wenn wir von außen wie eine geschlossene Gruppe wirken – wir haben immer Bock auf neue Mitglieder!“

 

Lohnendes Engagement

„Im Nachhinein bereue ich es, nicht schon früher eingestiegen zu sein“, sagt Lindner. Auch Schuhmann sieht das ähnlich: „Ich habe am Anfang gezögert, aber es lohnt sich total in der Fachschaft dabei zu sein.“ Der Weg in die Fachschaft ist dabei unkompliziert: Wer Interesse hat, kann einfach bei einer Sitzung vorbeischauen und nach zwei Treffen als Helfer*in einsteigen. Als gewähltes Vorstandmitglied verdient man sich übrigens 2.5 ECTS.

Alle Infos zu Veranstaltungen und Sitzungen der Fachschaft gibt es auf Instagram.

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