SAAM@Offshore
Innovative Großbauteile für Offshore-Anlagen mit Submerged-Arc-Additive Manufacturing
Kurzbeschreibung
Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Implementierung des additiven Fertigungsverfahrens auf Basis des Unterpulverschweißens „Submerged Arc Additive Manufacturing“- SAAM) zur Herstellung von Strukturbauteilen und Korrosionsschutzbeschichtungen für erneuerbare Offshore-Energieanlagen. Die SAAM-Technologie bietet bedeutende Vorteile bei der Produktion großer Bauteile mit komplexer Geometrie. Insbesondere eine hohe Flexibilität im Design einhergehend mit Materialeinsparung. Außerdem die Steigerung der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit, durch die Verkürzung und Optimierung der Fertigungsprozesskette. Schließlich die Möglichkeit auf vorhandene Bauteile Multimaterial-Schutzschichten aufzubringen.
Vor diesem Hintergrund ergeben sich drei zentrale Zielstellungen:
- Ressourceneffizienz beim Materialeinsatz (Nachhaltigkeit)
- Energieeffizienz während der Fertigungsprozesse
- Steigerung der Dauerhaftigkeit von Strukturbauteilen (Korrosionsschutz)
Mit dem Forschungsvorhaben sollen weitere industrielle Anwendungen für additive Fertigungsverfahren
aufgezeigt werden. Dies schließt die Herabsetzung der Eingangsschwelle für den Einsatz insbesondere in der mittelständisch geprägten Industrielandschaft Schleswig-Holsteins – aber auch im gesamten Bundesgebiet mit ein. Nicht zuletzt tragen die Projektergebnisse zu einer Stärkung des Energiewendelandes Schleswig-Holstein bei.
Fördermittelgeber*in
Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH)

Fördersumme
174.972,10 €
Laufzeit
01.01.2026 - 31.12.2027
Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Alexander Mattes
Projektpartner*in
Technologie Campus Parsberg-Lupburg
Menck GmbH,
SCHWEIßFACHBETRIEB ULRICH SCHÄFER Stahlbau GmbH & Co. KG,
GERMAN NAVAL YARDS Kiel GmbH,
TKMS