Antisemitismus
Handreichung für Hochschulangehörige aller Hochschulen in Schleswig-Holstein
Aufmerksam und aktiv gegen Antisemitismus
Seit den terroristischen Angriffen der Hamas vom 07.10.2023 auf Israel sind antisemitische und israelfeindliche Vorfälle spürbar an- gestiegen – dies betrifft auch unsere Hochschulen. Dieses Ereignis hat erneut verdeutlicht, dass Antisemitismus kein vergangenes Problem ist, sondern eine gegenwärtige Herausfor- derung darstellt, die Aufmerksamkeit und Aufklärung erfordert, um ein respektvolles und diskriminierungsfreies Zusammenleben an unseren Hochschulen zu fördern. Daher hat diese Handreichung drei entscheidende Ziele:
- Wissen vermitteln: Was ist Antisemitismus und welche Formen gibt es?
- Sensibilität fördern: Woran erkenne ich Antisemitismus und wie kann ich darauf reagieren?
- Unterstützung aufzeigen: An welche öffentlichen und hochschulspezifischen Anlaufstellen kann ich mich wenden?
Die Handreichung wurde in Zusammenarbeit aller Diversitätsbeauftragten und Präsidien der Hochschulen und dem Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein erarbeitet.
Unter diesem Link ist die Datei barrierefrei abrufbar.
Ansprechperson an der HAW Kiel: Alexa Magsaam, Diversitätsbeauftragte
Schutzmaßnahmen der HAW Kiel
Beispiele
- Richtlinie der HAW zum Schutz vor Benachteiligung, Diskriminierung, sexualisierter Belästigung und Gewalt
- Antidiskriminierungsberatung und eine AGG-Beschwerdestelle
- öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Rechtsextremismus/Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ im Fachbereich Soziale Arbeit; in 2024 mit dem Schwerpunkt Antisemitismus
- Jährliche Beteiligung an den bundesweiten Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus und regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Hochschulangehörigen der HAW Kiel zum Thema Antisemitismus und jüdisches Leben