Feministisches Café
Das Feministische Café ist ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsstelle und der Diversitätsbeauftragten und bildet ein Diskussionsforum zu verschiedenen Feministischen Themen an der Hochschule Kiel. Im Rahmen des Feministischen Cafés sehen die Teilnehmenden i.d.R. zunächst einen Film, über den anschließend diskutiert werden kann. Zu den Diskussionen wird ein*e Expert*in eingeladen. Der Anspruch des Feministischen Cafés ist interdisziplinär. So findet das Café auch teilweise innerhalb der Interdisziplinären Wochen statt und die Studierenden aller Fachbereiche sind eingeladen.
Bisher wurden folgende Themen bearbeitet:
- Feminismus im arabisch-sprachigen Raum mit dem Film „Feminism Inshallah: A History of Arab Feminism“; Expertin: Alexa Magsaam.
- Intersektionaler Feminismus & Rassismus mit dem Film „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“; Expertin: Esther Van Lück. Sie promoviert an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Thema „Whiteness an der Universität“.
- Arbeit und Feminismus mit dem Film „The True Cost – Wer zahlt den Preis für unsere Kleidung“; Expertin: Dominique Just, die ihr Diplom zum Thema Ausbeutungsstrukturen im Bereich der Modeindustrie absolviert hat.
- Streit um das Frauenwahlrecht in der Schweiz mit dem Film „Die Göttliche Ordnung“; Expert*in: Eddi Steinfeldt-Mehrtens, Diversitätsbeauftragte Person der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
- Streit um das Frauenwahlrecht in England mit dem Film „Suffragette – Taten statt Worte“; Expertin: Dominique Just s.o.
- „The Mask you live in“ ein Film über ‚toxic masculinity‘ mit anschließender Diskussion mit Prof. Dr. Fabian Lamp aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, der u. a. zum Thema Jungenarbeit forscht.
- "Promising Young Woman" ein Film über sexualisierte Gewalt mit anschließender Diskussion mit dem Frauennotruf Kiel.
- "Ab heute. Der lange Weg zum eigenen Namen" ein Film zum Thema Vornamens- und Personenstandsänderung für Menschen, die sich als trans* identifizieren. Mit einem Austausch im saver space mit dem Queer-Referat des AStA der Hochschule.
- "Barbie" - eine feministische Hommage auf die wohl populärste und gleichwohl umstrittenste Frauenfigur im Kapitalismus. Anschließendes Gespräch mit Fenja Rathjen, Referenin für Gleichstellung und Alexa Magsaam, Diversitätsbeauftragte.
Nächster Termin: 29. April 2026, 14:00-16:15 Uhr im Bunker D
Ein abgelegenes Haus, zwei enge Freundinnen und ein Ereignis, das alles verändert hat: Sorry, Baby! erzählt die Geschichte der jungen Literaturprofessorin Agnes, die Jahre nach einem traumatischen Erlebnis versucht, wieder ins Leben zurückzufinden. Mit feinem Gespür verbindet Regisseurin und Hauptdarstellerin Eva Victor Tragik und Humor und rückt nicht den Übergriff selbst, sondern den langen, widersprüchlichen Prozess des Weiterlebens in den Fokus. Im Anschluss an die Filmvorführung von Sorry, Baby! laden die Gleichstellungsstelle und die Diversitätsbeauftragte zu einer Gesprächsrunde ein, um über Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und institutionelle Verantwortung im Hochschulkontext zu diskutieren.
Anmeldung über das IDW-Portal.
Das Feministische Café findet regelmäßig statt. Informationen für die nächsten Veranstaltungen erhalten Sie unter Termine auf der Website der Diversitäts- und Gleichstellungsbeauftragten.
Kontakt
Gibt es einen Film, den Sie gerne im Rahmen des Feministischen Cafés sehen möchten? Wenden Sie sich einfach an die Diversitätsbeauftragte Alexa Magsaam.