„Egal, ob man fachtechnisch nicht weiterkommt, man Probleme mit Professoren hat oder bloß einen Kaffee trinken möchte – man kann bei uns vorbeischauen“, weiß Lothar Jens Aniol. Er ist Vorstand der Fachschaft Informatik und Elektrotechnik. In deren Raum, Gebäude C13 1.19, laden ein Sofa zum Entspannen und ein Tisch zum Arbeiten ein. Neben der Eingangstür steht ein Regal voller Spiele. „Wir spielen hier auch Pen & Paper oder Magic und veranstalten LAN-Partys“, sagt der Vorstand. Sogar eine kleine Küchenzeile hat die Fachschaft in ihren Räumen, der erwähnte Kaffee ist kein leeres Versprechen.
„Generell sind wir auch für alles zuständig, was mit Erstis zu tun hat“, ergänzt Johannes Loser, auch Mitglied der Fachschaft. Er weiß: „Wir sind während der Erstitage der spaßige Teil.“ Dazu zählt zum Beispiel die Erstifahrt. Letztes Jahr fuhr eine Gruppe für ein Wochenende nach Howacht. Die Angebote der Fachschaft bieten Neuankömmlingen an der Hochschule die Möglichkeit, sich kennenzulernen. „Das finde ich unheimlich wichtig“, ergänzt der Informatik-Student. „Die meisten Menschen, die ich während meines Studiums kennen gelernt habe, kenne ich von solchen Veranstaltungen.“
Bei Problemen für Studierende da
Aber die Fachschaft ist mehr als Spiel, Spaß und Kontaktbörse. Auch wer Probleme hat, kann sich an die Interessenvertretung für Studierende wenden. In dieser Hinsicht kann Tjark Jedding auf reichhaltige Erfahrung zurückblicken. Er war fünf Jahre lang in der Fachschaft als Mitglied aktiv und ist jetzt noch als Helfer dabei. „Wir kümmern uns um alles, was die Kommunikation mit Dekan und Dozierenden anbelangt. Auch studentische Konflikte lösen wir.“ Der langjährige Fachschaftler weiß, dass die meisten Konflikte ohne große Probleme gelöst werden können. „Die Dozierenden in unserem Fachbereich sind super zugänglich und in den meisten Fällen gerne bereit eine Lösung zu finden.“
Zusammen geht‘s besser
Für die drei Studierenden ist auch eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachschaften der Hochschule wichtig: „Die Idee, dass die Fachschaften der Fachbereiche miteinander konkurrieren, stirbt aus. Im Gegenteil versuchen wir, immer mehr zusammen zu organisieren“, so Jedding. Und die Zusammenarbeit geht sogar über die Grenzen des Campus‘ hinaus. Ein Beispiel für die weitgehende Kooperation ist die Social Engineering Party, welche die Studierenden zusammen mit der Fachschaftsvertretung Ingenieurwissenschaften der Universität Kiel veranstalten. Auch die Erstifahrt ist kein Alleingang, sondern wird zusammen mit der Fachschaft Maschinenwesen der Hochschule organisiert.
Vorbeikommen und mitmachen
Wer die Fachschaft kennenlernen oder bei der Fachschaft mitmachen möchte, sollte einfach vorbeischauen. „Man kann immer als Helfer beitreten“, betont Vorstand Aniol. Feste Mitglieder werden einmal im Jahr vom Fachbereich gewählt. Und wer sich in der Fachschaft Informatik und Elektrotechnik engagiert, der hat neben dem guten Gefühl anderen zu helfen noch weitere Vorteile: Das Engagement wird etwa mit zusätzliche Creditpoints belohnt oder eröffnet den Anspruch auf eine längere BAföG-Förderung.
Lust dich zu engagieren? Dann kontaktiere die Fachschaft Informatik und Elektrotechnik über fsie-kiel.de oder Instagram.

