Lena Boysen und Lea-Charlotte Hein© L. Trzewik
Lena Boysen (links) und studentische Hilfskraft Lea-Charlotte Hein (rechts).

Die 34. Interdisziplinären Wochen laden zum Blick über den Tellerrand ein

von Lisa Trzewik

In andere Fachrichtungen hineinschnuppern, den eigenen Komfortbereich verlassen und dabei vielleicht sogar ganz neue Interessen für sich entdecken – das ermöglichen die Interdisziplinären Wochen (IDW) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel (HAW Kiel). Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende die Möglichkeit, aus insgesamt 211 abwechslungsreichen Veranstaltungen zu wählen. Das Angebot reicht von Exkursionen über Vorlesungen bis hin zu praxisnahen Workshops. Neben Veranstaltungen auf dem HAW-Campus finden auch Angebote auf dem Campus Osterrönfeld des Fachbereichs Agrarwissenschaften, am Seefischmarkt und auf dem Jugendcampus statt.

Für jede Veranstaltung erhalten die Studierenden ein Zertifikat, für bestimmte Veranstaltungen werden zusätzlich Credit Points (CP) für den interdisziplinären Bereich ihres Studiums vergeben. In diesem Jahr gibt es außerdem einige Sonderregelungen: So ergeben sieben besuchte Veranstaltungen ohne CP-Anrechnung insgesamt einen Leistungspunkt. Angesichts der aktuellen politischen Lage wird in der 34. IDW zudem ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema „Demokratie“ gesetzt.  Fünf besuchte Angebote ohne CP-Anrechnung aus diesem Themenbereich ergeben ebenfalls einen Leistungspunkt. Die Anmeldungen für die Interdisziplinären Wochen sind bis Donnerstag, den 9. April 2026 möglich. Danach erfolgen An- und Abmeldungen ausschließlich über das IDW-Büro. Falls Teilnehmende kurzfristig verhindert sind, wird ausdrücklich um eine Abmeldung über das IDW-Büro (zukunft(at)haw-kiel.de) gebeten, idealerweise mit dem oder der jeweiligen Dozent*in in CC, damit es nicht zu Abmahnungen oder Sperrungen kommt.

Organisiert werden die Interdisziplinären Wochen von Lena Boysen und ihrem eingespielten Team aus sechs studentischen Hilfskräften. „Die studentischen Hilfskräfte übertragen die Veranstaltungen ins Programm, erstellen interne Listen und ermöglichen so einen reibungslosen Ablauf der IDW“, so Boysen.

Kaum ist die aktuelle IDW abgeschlossen, beginnt bereits die Planung der nächsten. Dozierende aus den verschiedenen Fachbereichen haben dann einige Monate Zeit, ihre Veranstaltungsvorschläge beim IDW-Büro einzureichen – so entsteht Jahr für Jahr ein facettenreiches und abwechslungsreiches Programm. „Mir persönlich bereitet der Kontakt mit den Dozierenden besonders Freude, und es macht mir Spaß, ihre Ideen für die Veranstaltungen umzusetzen“, erzählt Boysen.

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