Die einzigartige Lage Kiels ist für viele das Zünglein an der Waage, wenn es um die Entscheidung für den Studienort geht. Das gilt aber auch für einige Professorinnen und Professoren, die die Liebe zum Wassersport nach Kiel gezogen hat. Für alle, die bislang noch nicht so viele sportliche Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt haben, stellen wir Möglichkeiten vor, die sich in und um Kiel für Wassersport bieten.

Wer Lust hat, den Segelsport kennenzulernen, ist in der Segelgruppe an der Hochschule sehr gut aufgehoben. Der Verein verfügt über zwei Jollen und drei Segelyachten und bietet Schnupperkurse an. In der Saison unternimmt die Segelgruppe auch längere Törns, bei denen stets die Flagge der HAW Kiel am Mast weht. Weitere Informationen findet ihr auf segelgruppe-kiel.de

Neben viel Wasser hat die Lage an der Ostsee auch viel Wind zu bieten. Entsprechend zieht es schon früh im Jahr viele Kite-Surfer in die Reviere. Besonders beliebt bei Anfängern ist Laboe wegen des riesigen Stehbereichs mit sandigem Untergrund. Die im Semesterticket eingeschlossene Fähre bringt euch direkt dorthin. Bei Wind aus Nord und Nordwest ist Strande ein beliebter Spot und mit dem Bus erreichbar.

Wenn ihr es ruhiger mögt, solltet ihr die Schwentine erkunden. Mit dem Stand-Up-Board reist ihr gemächlich auch tief in die von Grün dicht umwucherten Bereiche des Flusses. Wenn ihr Glück habt, erspäht ihr auf euren Trips neben den Schwentineschwänen auch die Schildkrötenfamilien. An den Schwentinebrücken in unmittelbarer Nähe zur Hochschule kommt ihr entspannt ins Wasser.

Nach einem langen Tag schnell mal den heißen Kopf abkühlen? In Kiel kein Problem. Auf dem Weg zur und von der Hochschule passiert ihr Liegebänke und einen kleinen Steg, von dem ihr in die Schwentine springen könnt. Auf dem Westufer könnt ihr vom Fähranleger Bellevue in die Förde springen und die Badestelle an der Kiellinie vor dem Camp 24/4 nutzen, die sogar Umkleidekabinen bietet.

Wenn ihr auf dem Wasser Ausdauertraining betreiben möchtet, findet ihr entlang der Kiellinie zahlreiche Ruder- und Kanuvereine. Im Morgengrauen zusammen mit anderen im Takt lautlos über die Kieler Förde zu ziehen, ist der Inbegriff des Kiel-Gefühls. Wenn ihr es ruhiger mögt: Das Urstromtal der Schwentine in unmittelbarer Nähe zur Hochschule ist für Ruderer ein tolles Revier für entspannte Ausflüge. Habt ihr keine eigene Ausrüstung, könnt ihr von Mai bis Oktober Boote vor Ort ausleihen.

Und weil es ja auch irgendwie ein Wassersport ist: Als Kaderschmiede für Beachvolleyball-Olympioniken in spe gibt es im Stadtgebiet öffentliche Plätze, auf denen ihr mit den Füßen im Sand pritschen, baggern und schmettern könnt. Wenn ihr (mit-)spielen wollt, schaut am besten in der Forstbaumschule vorbei. Wenn ihr organisierter spielen möchtet, werdet Teil von „HAWaii-Beachcrew“. Das bunt gemischte Hochschulteam der HAW misst sich alljährlich beim Beach-Volleyball-Firmencup mit den Teams anderer Kieler Einrichtungen und Unternehmen.


