Eine gute Idee kann schnell entstehen und ebenso schnell wieder in der Schublade verschwinden. Damit innovative Ideen nicht verloren gehen, veranstaltet das StartUp Office der HAW Kiel (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) den hochschulweiten Ideenwettbewerb InnoRocket. Gesucht werden kreative Ideen und Konzepte aus allen Fachbereichen. Neben Studierenden können auch Mitarbeiter*innen oder Professor*innen einreichen.
„Ich finde das Thema Gründung so toll, weil immer wieder neue und spannende Ideen entstehen, die am Ende zu erfolgreichen Geschäftsideen weiterentwickelt werden“, sagt Marion Mayr-Tschofenig, Leiterin des StartUp Office. Der Wettbewerb InnoRocket wird von dem StartUp Office der Hochschule organisiert und finanziell von der F&E GmbH unterstützt.
Die Bewerbungsphase startete am 1. September und läuft bis zum 15. Oktober 2026. Bei der Bewerbung müssen die Teilnehmer*innen noch kein ausgefeiltes Geschäftsmodell vorlegen. Im Gegenteil: Ziel des Wettbewerbs ist es, die Teilnehmer*innen dabei zu unterstützen, eine erste Idee zu einem überzeugenden und pitchreifen Konzept weiterzuentwickeln. Für die Bewerbung reichen daher eine einseitige Ideenskizze und ein kurzer Motivationstext aus, die per E-Mail an das StartUp Office gesendet werden (startup.office@haw-kiel.de).
Nach Bewerbungsschluss wählt die Jury die vielversprechendsten Ideen für die nächste Runde aus. Die ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten anschließend im Rahmen der Interdisziplinären Wochen die Gelegenheit, ihre Ideen zu vertiefen und innerhalb von drei bis vier Tagen zu konkreten Konzepten auszuarbeiten. Am 10. Dezember 2026 wird der Pitch dann vor der Jury präsentiert und nach den Kriterien „Innovationsgrad“, „Umsetzbarkeit“ und „gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Impact“ bewertet.
Die drei besten Ideen erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.500 Euro. Zusätzlich profitieren die Gewinner*innen von einem Coaching und einem Co-Working-Platz im StartUp Office, damit sie dort die Möglichkeit haben, ihre Konzepte auch nach dem Wettbewerb weiter zu konkretisieren.
„Der Gründungswettbewerb bietet die ideale Gelegenheit, innovative Ideen zu präsentationsreifen Geschäftskonzepten weiterzuentwickeln, statt sie verpuffen zu lassen. Wir wünschen uns ganz viele Bewerbungen“, erklärt Mayr-Tschofenig.


