vier Personen bilden eine Pyramide.©
(V. o. n. u., v. l. n. r.) Lara Celine Wolf, Moritz Clausen, Tjorge Schwarz und Erik Schreiber engagieren sich in der Fachschaft Medien / Bauwesen.

Die Fachschaft Medien / Bauwesen stellt sich vor

von Johna Marie Reimers

„Schmeiß mal einen Müsliriegel rüber“, ruft Moritz Clausen quer durch das kleine Büro im Gebäude C12 . Sekunden später fliegt der Riegel durch den Raum. Szenen wie diese gehören zum Alltag der Fachschaft Medien und Bauwesen: unkompliziert, freundschaftlich und mit Spaß bei der Sache.

An diesem Tag sitzen Clausen, Tjorge Schwarz, Erik Schreiber und Lara Celine Wolf zusammen und besprechen Pläne für das kommende Semester. Sie sind vier der insgesamt sieben Fachschaftler*innen – ein Team, das Organisation, Austausch und studentisches Leben am Fachbereich Medien und Bauwesen miteinander verbindet.

Zwei Personen halten je eine Person auf dem Arm.©
Die vier sind für jeden Spaß zu haben.

Verantwortung teilen, gemeinsam planen

Zwar gibt es in der Fachschaft offiziell einen ersten und einen zweiten Vorsitz, die Arbeit wird jedoch gleichmäßig auf alle Mitglieder verteilt. „Unserem Titel gehen wir eigentlich nur nach, wenn irgendwo eine Unterschrift gesetzt werden muss“, erzählt der erste Vorsitzende Schreiber.

Wie bei vielen Fachschaften liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Ersti-Woche und der Organisation von Veranstaltungen. „Die zwei Wochen der Erstibegrüßung machen immer richtig Spaß“, erinnert sich Schwarz. Ziel der Fachschaft ist es, neue Studierende miteinander zu vernetzen und ihnen den Einstieg an der HAW Kiel zu erleichtern. Dafür organisiert das Team unter anderem eine Campus-Rallye, eine Kneipentour und ein Pubquiz. Für Letzteres ist vor allem Clausen zuständig. „Das ist mein Spezialgebiet“, sagt er lachend. „Außerdem bin ich meist der DJ.“

 

Gemeinsam unterwegs

Nach den Einführungswochen ist das Programm für die Fachschaft jedoch nicht vorbei. In jedem Wintersemester organisiert sie eine Erstifahrt – zuletzt ging es nach Hanerau-Hademarschen. „Das war eigentlich nicht geplant“, erzählt Schwarz. „Unsere ursprüngliche Unterkunft hat kurzfristig abgesagt.“

Was zunächst nach einer Herausforderung klang, wurde schnell zur Teamleistung. Innerhalb kurzer Zeit organisierte die Fachschaft eine Alternative. Vor Ort lief dann alles reibungslos. „Wir haben gemeinsam gekocht, gespielt und viel Zeit miteinander verbracht“, erinnert sich Wolf. Ein besonderes Highlight sei der Mottoabend Anything but a cup gewesen. Jede*r musste aus einem anderen Gefäß als einem Becher trinken – dabei kamen kreative Ideen zum Vorschein: von Blumentöpfen über Gurkengläser bis hin zu Essigflaschen.

Aber auch nach Begrüßungswoche und Erstifahrt, soll es den Studierenden am Fachbereich Medien / Bauwesen nicht langweilig werden. Deshalb organisiert das Team auch während des Semesters Ausflüge und Barabende.

 

Anlaufstelle für Fragen und Anliegen

Natürlich  besteht die Fachschaftsarbeit aus mehr als nur Eventplanung. „Viele erste Fragen kommen sogar schon vor Studienbeginn“, erzählt Wolf, die sich vor allem um den Instagram-Account @meerstudierende kümmert. Dort teilt die Fachschaft alle wichtigen Infos und Termine für den Fachbereich Medien / Bauwesen. Einmal pro Semester trifft sich die Fachschaft außerdem mit den Dekan des Fachbereichs um Anliegen und Anregungen der Studierenden weiterzugeben. „Bisher hielt sich das allerdings in Grenzen“, berichtet Schwarz. Da ein Großteil der Fachschaft dem Fachbereich Bauwesen angehört und viele Lehrveranstaltungen am Standort Seefischmarkt stattfinden, ist das Fachschaftsbüro nicht immer besetzt. Dennoch betont Schreiber: „Studierende können jederzeit auf uns zukommen – wir versuchen immer, zu helfen.“

Erreichbar ist die Fachschaft über Instagram, ihren Moodle-Kurs sowie über den Briefkasten vor dem Fachschaftsbüro (C12 -1.73).

 

Vom Ersti zur Fachschaft

Für die vier ist ihr Engagement in der Fachschaft vor allem eines: ein Zurückgeben. „Als ich Ersti war, fand ich mega cool, was hier alles auf die Beine gestellt wurde“, erinnert sich Clausen. „Da hatte ich direkt Lust, selbst mitzumachen.“ Besonders schön findet Wolf zu beobachten, wie sich neue Studierende im Laufe der Zeit entwickeln. „Am ersten Tag sind viele total aufgeregt und kennen noch niemanden“, erzählt sie. „Und ein paar Tage später lernen sie über unsere Veranstaltungen Kommiliton*innen kennen und es entstehen Freundschaften.“ Sie lacht und sagt: „Da fühlt man sich manchmal wie eine stolze große Schwester.“ Auch für Schwarz gehört die Fachschaft einfach zum Studierendenleben dazu. „Stellt euch mal ein Studium ohne Ersti-Woche oder gemeinsame Aktionen vor“, sagt er. „Das würde sich irgendwie falsch anfühlen.“

 

Lust mitzumachen?

Schwarz und Clausen haben ihre Fachschaftszeit zunächst als Helfer gestartet. „So konnten wir erstmal reinschnuppern“, sagt Clausen. Gerade während der Ersti-Wochen freut sich die Fachschaft immer über zusätzliche Unterstützung.

Wer also Lust hat, sich einzubringen, kann einfach als Helfer*in vorbeischauen oder sich bei der Wahl im Mai direkt als Mitglied aufstellen lassen.

© Fachhochschule Kiel