Lehre
Das Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik vermittelt praxisnahes Wissen im Bereich Aufbau- und Verbindungstechnologien. Studierende profitieren von modern ausgestatteten Laboren, aktuellen Forschungsprojekten und einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis.
Ein besonderer Fokus liegt auf der nachhaltigen und energieeffizienten Gestaltung elektronischer Systeme.
In den Lehrveranstaltungen werden moderne Methoden der Materialauswahl, Aufbaukonzepte und Verbindungstechnologien behandelt, die eine ressourcenschonende und leistungsfähige Elektronik ermöglichen. Ziel ist es, die Studierenden für zukünftige Herausforderungen in einer technologiegetriebenen und zugleich nachhaltigkeitsorientierten Industrie vorzubereiten.
Unsere Lehrinhalte orientieren sich stets an aktuellen Entwicklungen aus Forschung und Industrie – von innovativen Fertigungsprozessen über thermisches Management bis hin zu Fragen der Energieeffizienz in der Leistungselektronik.
Weitere Infos zu Lehrveranstaltungen, Modulen, Studiengängen oder Dozenten können Sie unserer Modul-Datenbank entnehmen.
Abschlussarbeiten:
Unsere aktuell verfügbaren Themen für Ihre Projektarbeit oder Thesis finden Sie hier.
Bachelor
Modulkürzel oder Nummer: BM108
Eindeutige Bezeichnung: Sens-01-BA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Sommersemester 2025
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Sommersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Nein
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Studierende erhalten eine grundlegende Einführung in die wichtigsten Sensor-Prinzipien,
die für die Entwicklung von Messwertaufnehmern und mechatronischen Systemen
erforderlich sind. Es werden jeweils das physikalische Wirkprinzip, kommerzielle
Sensorelemente und die Bedeutung von Datenblättern vorgestellt und erörtert. Die
Sensorfertigung, soweit für das Verständnis erforderlich, wird ebenfalls dargestellt. Ein
Überblick über die wichtigsten Hersteller in Deutschland und Europa verbessert die
Einschätzung der Bedeutung und eröffnet Berufsperspektiven. Im Labor wird einerseits
Wert gelegt auf die technische Bearbeitung der Fragestellungen und andererseits auf den
methodisch gut vorbereiteten Ablauf der Versuche durch die Studierenden.
Die erlernten Sensorprinzipien sind einerseits mit den physikalischen Grundlagen und
andererseits mit den industrielen Fertigungstechniken verknüpft. Diese gesamtheitliche
Sicht gestattet es unmittelbar die möglichen Tätigkeitsfelder in den interessierden
Industriebetrieben einzuschätzen. Sensor, Physik und Fertigungstechnik sind für die
Entwicklung und Verbesserung von Senoren untrennbar verbunden.
Modulkürzel oder Nummer: MIT
Eindeutige Bezeichnung: MechTIntegr-01-BA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Wintersemester 2025/26
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Wintersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Ja
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können die mechatronischen Komponenten, die für die Entwicklung und
Fertigung von integrierten Systemen erforderlich sind, benennen. Es ist ihnen bekannt,
welche Rolle im integrierten System die Komponenten (z.B. Schaltungsträger) und ihre
Werkstoffe, Verbindungstechniken, ihre Vor- und Nachteile spielen. Die Studierenden
erkennen, dass bisher einzeln behandelte Komponenten erst durch angemessene Aufbau-
und Verbindungstechnik zu einer funktionalen Einheit werden. Die wichtigsten
Fertigungsschritte der Komponenten dieser Systeme sind ebenfalls bekannt. Die
Studierenden haben Überblick über die wichtigsten Hersteller einzelner Komponenten in
Deutschland, Europa und der Welt und können die Bedeutung dieser Lieferanten für Ihre
Berufsperspektiven einschätzen.
Eine Abschlusspräsentation vor dem Plenum ist eine weitere Möglichkeit, das neu
gewonnen Fachwissen und die eigenen Stärken gegenüber auch fachfremden Kollegen
und Kolleginnen mit dem praxisnahen Beispiel zu belegen.
Die Studierenden werden motiviert, zum Nacharbeiten des theoretischen Stoffes sowie
zur Lösung der Laboraufgaben Lerngruppen zu bilden und dabei ihre Fähigkeit in der
Teamarbeit zu schulen.
Der praktische Laborteil besteht aus Erlernen und Anwenden themenbezogenen
Fertigungsschritten der Aufbau- und Verbindungstechnik und/oder dem Reverse-
Engineering an Produkten für die Industrie oder den Konsumenten. Diese Labor-Projekte
werden in Kleingruppen 2-3 Studierende) durchgeführt.
Das Handeln im Laborprojekt fördert das analytisch-methodische Vorgehen der
Studierenden. Es fördert das Erkennen der Konstruktionsstrategie Dritter und gegünstigt
die kritische Reflexion eines eigenen Lösungsweges im Vergleich zur Lösung der
kommerziellen Lösung. Eine Bewertung des Ergebnisses versetzt die Studierenden in die
Lage Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten und damit vom Reverse Engineering zum
Forward-Engineering zu gelangen.
Die Abschlusspräsentation vor dem Plenum ist eine weitere Möglichkeit, das neu
gewonnene Fachwissen und die eigenen Stärken gegenüber auch fachfremden Kollegen
und Kolleginnen mit dem praxisnahen Beispiel zu belegen.
Modulkürzel oder Nummer: MMK11
Eindeutige Bezeichnung: AngewForReg-01-MA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Wintersemester 2025/26
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Wintersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Ja
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage, eine wissenschaftliche
Projektarbeit mit industrienahem Hintergrund in dem darauffolgenden Semester
eigenständig zu planen und zu bearbeiten. Dazu lernen die Studierenden die
Forschungsthemen des Instituts für Mechatronik sowie deren Projektmanagement
kennen, können diese und die Projekte beschreiben und voneinander abgrenzen.
Sie ordnen darüber hinaus auch Forschung in Schleswig-Holsteiner Unternehmen -
insbesondere mit mechatronischen Tätigkeitsfeldern und elektronischen Technologien - in
die deutsche technisch/wissenschaftliche Forschungslandschaft ein.
Durch den Kontakt mit Vortragenden aus Unternehmen sind die Studierenden in der
Lage, an Gesprächspartnern orientiert kritisch reflektierend zu diskutieren, eine
Netzwerktätigkeit selbstständig aufzunehmen sowie das entsprechende Netzwerk zu
fördern und auszubauen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls identifizieren die Studierenden in Kooperation
mit einem Industrieunternehmen oder mit dem Institut für Mechatronik technische
Problemstellungen, arbeiten Lösungsansätze aus und leiten die dafür notwendigen
Schritte der Projektplanung ein.
Modulkürzel oder Nummer: MST
Eindeutige Bezeichnung: SpezMesstech-01-BA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Wintersemester 2025/26
Moduldauer: 2 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Wintersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Nein
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
- Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, die wesentlichen elektrischen Größen in
Schaltungen und Aufbauten zu identifizieren und die für Messung erforderlichen Geräte
und Programme auszuwählen und korrekt einzusetzen.
- Die Studierenden sollen selbständig die für die Messaufgabe optimal in Frage
kommenden Geräte auswählen können und so elektrisch / mechanisch anschließen und
bedienen können, dass ein vertrauenswürdiges Ergebnis ermittelt wird, ohne den Prüfling
zu zerstören.
- In den Laboren der folgenden Semester, sowie in den Projekt- und Diplomarbeiten IST
diese Fähigkeit Voraussetzung zur Erlangung der messtechnischen Kompetenz, die auch
in der späteren beruflichen Praxis selbstverständlich IST.
Die Studierenden erwerben durch repräsentative Beispiele die Fähigkeit auch komplexe
Messaufgaben konzeptionell zu gestalten. Anhand detaillierter Vorlagen stehen dann den
Studierenden Auswahllisten zu Methoden, Werkzeugen und Ergebnisbearbeitung zur
Verfügung, damit auch messtechnische Aufgaben bewältigt werden können, die über die
bekannten praktischen Lösungen in den Laboren hinausgehen.
Modulkürzel oder Nummer: PEP
Eindeutige Bezeichnung: ProdEntwProz-01-BA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Wintersemester 2025/26
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Wintersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Ja
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Die Vorlesung vermittelt die Grundlagen konstruktiven Arbeitens sowohl für die
Studierenden, die später in der Konstruktion tätig sein wollen, als auch für alle anderen,
die mit der Konstruktionsabteilung zusammenarbeiten müssen. Die Studierenden können
Wege zu neue Ideen aufzeigen und umsetzen. Sie erlernen das Vermeiden der
‚Betriebsblindheit’ durch neue und originelle Lösungswege und erzielen Leistungen, die
die Teammitglieder allein niemals fertigbringen würden (Synergieeffekte). Die
Studierenden können anhand erlernter wissenschaftlicher Methoden
Prozessentwicklungsstrategien darstellen und beispielhaft umsetzen.
Die Studierenden können verschiedenartige Gruppen und einzelne Personen anleiten bzw.
leiten. Durch Ihr Fachwissen können sie innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch und
methodisch fundierte Argumentationen aufbauen. In Kombination mit Lehrinhalten aus
weiteren Modulen sind die Studierenden weiterhin in der Lage, vermittelte Inhalte
fachgerecht aufzubereiten und auch einer Gruppe von Personen vorzustellen.
Die Studierenden begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und
methodischem Wissen auf der Grundlage der vermittelten Kenntnisse über
unterschiedlichste Werkzeuge für den Entwicklungsprozess. Sie reflektieren die eigenen
Fähigkeiten vor dem Hintergrund des theoretischen und methodischen Wissens über die
zugrunde liegenden methodischen Vorgehensweisen sowie detaillierten Kenntnissen über
Strategien für mögliche Lösungsweisen. Auf der Basis der praktischen Inhalte im Rahmen
der Laborübungen sind die Studierenden in der Lage, die eigenen Stärken gegenüber
auch fachfremden Kollegen und Kolleginnen an praxisnahen Beispielen zu belegen.
Master
Modulkürzel oder Nummer: MM116
Eindeutige Bezeichnung: KühlElektSys-01-MA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Gripp, Knud (knud.gripp@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Wintersemester 2025/26
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Wintersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Nein
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Nein
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können die Ursachen für Verlustleistungsbildung in elektrischen und
elektronischen Komnponenten benennen. Die Folgen der Erwärmung für die Bauelemente
und Baugruppen ist den Studierenden bekannt und es stehen ihnen Methoden der
überschlägigen Abschätzung und der exakten 3-dimensionalen Berechnung zu Verfügung.
Die Folgenabschätzung der Erwärmung von außen und durch den Betrieb veranlaßt die
Studierenden Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.
Abhilfemaßnahmen an existierenden elektronischen Aufbauten und geplanten
Systementwicklungen sind den Studierenden bekannt. Der quantitative Einsatz von
Abhilfemaßnahmen ist mit Hilfe der Berechnungsmethoden möglich.
Die Studierenden können durch die Laborpraxis Erwärmung und Temepraturverteilung
messtechnisch ermitteln und die Qualität der Messergebnisse kritisch hinterfragen.
Die erlernten FEM-Werkzeuge gestatten eine Simulation der entstehenden
Temepraturverteilungen auf Grund der bekannten elektrischen VErlustleistungen der
Bauelement und Baugruppen.
In einer realisitischen Aufgabe wird das Erlernte angewendet und zusammen mit dem
Dozenten und einem weiteren Wissenschaftler aus der Industrie kristisch diskutiert.
Die Studierenden können Diskussionen und Vorträgen ihre Arbeitsergebnisse
hochschulöffentlich und auch vor Professionals vorstellen und argumentativ verteidigen.
Die Studierenden können durch die erlernten Schritte des Messens, rechnergestützten
Simulierens und der Prognose die Grenzen und Leistungsfähigkeiten elektronischer
Systeme bei Erwärmung begutachten und sinnvoll begrenzen. Die finale
Optimnierungsaufgabe wird im studentischen Team geplant und rechnerisch simuliert.
Die Ergebnisse der Simulations-optimierung werden als Gruppenpräsentation als
Abschlussvortrag der Laborleistung im Plenung im Beisein eines Industriewissenschaftlers
vorgetragen.
Mit einem schriftlichen, wissenschaftlich-technischen Bericht zur Optimierungsaufgabe
wird die Vorlesungsleistung abgeschlossen. Dieser Bericht ist benotet.
In der Vorlesung werden aktuelle Beispielen von thermischer Optimierungsforschung an
der FH Kiel und ihren Forschungspartnern vorgestellt, teilweise von den
Forschungspartnern selbst.
Modulkürzel oder Nummer: MM121
Eindeutige Bezeichnung: DesExpDOEPra-01-MA-M
Modulverantwortlich(e): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Bicakci, Aylin (aylin.bicakci@haw-kiel.de)
Wird angeboten zum: Sommersemester 2025
Moduldauer: 1 Fachsemester
Angebotsfrequenz: Regelmäßig
Angebotsturnus: In der Regel im Sommersemester
Lehrsprache: Deutsch
Empfohlen für internationale Studierende: Ja
Ist als Wahlmodul auch für andere Studiengänge freigegeben (ggf. Interdisziplinäres Modulangebot - IDL): Ja
Anzahl der SWS: 4 SWS
Leistungspunkte: 5,00 Leistungspunkte
Präsenzzeit: 48 Stunden
Selbststudium: 102 Stunden
Kompetenzen / Lernergebnisse:
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von
Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität.
Einsatz und Erzeugung von Wissen;
Eigenständige Problemerfassung und lösungsorientiertes Arbeiten;
Wissenschaftliches Arbeiten und Selbstverständnis.
Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Grundlagen der statistischen
Versuchsplanung. Sie erlernen die effektive Planung und Durchführung von
Experimenten. Sie können komplexe Problemstellungen erkennen, benennen und
fachgerechte Experimentdesigns zur Lösungsfindung erstellen.
Sie erlernen die statistische Analyse und Interpretation der Ergebnisse aus dem vorher
erstellten Versuchsplan. Dies erzeugt ein Verständnis zur Findung des minimalen
Arbeitsaufwandes bei maximalem Erkenntnisgewinn am Beispiel der Prozessentwicklung.
An praxisorientierten Beispielen lernen die Studierenden mögliche Probleme und
Lösungen in der Prozessentwicklung kennen und erlernen den selbständigen Umgang mit
entsprechender DOE-Software (z.B. MiniTab).
In einer realistischen, wirtschaftsnahen Aufgabe wird das gewonnene Wissen angewendet
und Lösungen zusammen mit dem Dozenten kritisch diskutiert. Die Studierenden sollen
in wissenschaftlichen Vorträgen ihre Ergebnisse vorstellen, kritisch diskutieren und
argumentativ verteidigen.
Die Studierenden können mit Hilfe des erlernten Wissens eigenständig komplexe
Problemstellungen in der Prozessentwicklung erkennen und geeignete Experimente
entwickeln, durchführen sowie auswerten. Weiterhin können sie geeignete Messmittel
qualifizieren und die Ergebnisse kritisch beurteilen. Mit Hilfe von Laborversuchen wird der
selbstständige Umgang mit der Auswertungssoftware MiniTab erlernt.
Ein Teil der Laborleistung wird im studentischen Team selbstständig bearbeitet und in
Form eines Vortrages vorgestellt. Das Modul endet mit einer schriftlichen Klausur. Das
erfolgreich bestandene Labor gilt als Zulassung zur Klausur.
Interdisziplinäre Kurse
Sicherheitsbeauftragte/-r im Arbeitsschutz - nach SGB VII §22 und DGUV 1§20
Ausbildungskurs für Personen, die bei der Beurteilungen von Gefährdungen am Arbeitsplatz beteiligt sind und für Personen die zum betrieblichen Sicherheitsbeauftragten bestellt werden bzw. diese Funktion zukünftig einmal ausüben werden. Auch zukünftige Geschäftsführer und Führungskräfte ziehen Nutzen aus diesem Kurs, da sie aufgrund Ihrer Verantwortung im Arbeitsschutz ein fundiertes Fachwissen aufbauen können. Sie bereiten sich so auf ihre Führungsverantwortung im Unternehmen vor. Also auch Ideal für Start-ups!
– Armin Hindel, Prof. Dr. Ing. Aylin Bicakci
Informationen:
– Diese Veranstaltung gibt 1 CP
– Voraussetzungen: Zielgruppe: Bachelor- und Masterstudierende aus allen Fachbereichen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.
– Besonderheit: 150€ Eigenbeteiligung der Kursteilnehmer
– Art der Veranstaltung: Workshop
– Prüfung am Ende der Veranstaltung: Klausur
– Kategorie: Fachthemen
– Sprache: Deutsch
– So findet die Veranstaltung statt (Präsenz, Hybrid, Online): Präsenz
– Hinweis: Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument. Bitte überweisen Sie erst die Eigenbeteiluung nach dem Sie in den Kurs fest eingetragen wurden. Die Überweisungsdaten finden sie im angefügtem PDF-Dokument.
– Für weitere Informationen wurde eine Datei angehängt
Design und Fertigung moderner Leistungselektronik
vom Chipdesign über das Leistungsmoduldesign bis zum System
Leistungselektronik ist ein zentrales Bindeglied zwischen der Halbleitertechnologie und modernen elektrischen Energiesystemen wie E-Antriebe oder USB-Charger. In diesem IDW-Modul wird ein interdisziplinärer Einblick in die Wertschöpfungskette der Leistungselektronik vom Halbleiterschalter auf Chip Ebene über Leistungsmodule bis hin zum System anwendungsnah vermittelt. Besonders im Fokus stehen die Konzeptionalisierung und das Design der verschiedenen Bauteilgruppen. Studierende werden an moderne Designtools herangeführt und erschaffen eigenständig erste eigene Transistor- und Schaltungskomponenten, welche Teil einer entstehenden Open-Source Leistungselektronik-Bibliothek werden. In Praxislaboren wird vermittelt, wie diese Komponenten mittels modernster Aufbau- und Verbindungstechnik bis schließlich in die Anwendung überführt werden könnten.
– Prof. Dr. Ulf Schümann, Prof. Dr. Aylin Bicakci, Prof. Dr. Holger Kapels, Dr. Michael Mensing
Informationen:
– Diese Veranstaltung gibt 2 CP
– Art der Veranstaltung: Workshop
– Prüfung am Ende der Veranstaltung: Präsentation
– Kategorie: Fachthemen
– Sprache: Deutsch
– So findet die Veranstaltung statt (Präsenz, Hybrid, Online): Präsenz
– Hinweis: Zugriff auf einen PC/Laptop, Grundverständnis Elektrotechnik, Grundlegende Programmierkenntnisse in Python, Interesse an Open Source Technologien, Ideal Studium der Elektrotechnik oder Mechatronik ggf. Informatik oder ähnlich ab 4. Semester