OMÄGA
Für eine Gesellschaft ohne Männergewalt
Ziele und Inhalte
Vision
Eine Gesellschaft ohne Männergewalt, in der Jungen selbstbestimmt aufwachsen, gesunde Beziehungen führen, Stereotype überwinden und Konflikte gewaltfrei lösen können. Für eine sichere und friedlichere Gemeinschaft.
Mission
OMÄGA vernetzt bestehende Initiativen und Kräfte, um gemeinsam präventive Maßnahmen zu fördern, patriarchale Strukturen kritisch zu hinterfragen und positive Männlichkeitsbilder zu etablieren. Dafür sensibilisieren wir Fachkräfte und Öffentlichkeit und tragen dazu bei, dass geschlechterreflektierte, gewaltpräventive Jungenarbeit langristig als selbstverständlicher Infrastrukturstandard etabliert wird.
Werte
- Gleichstellung
Wir setzen uns für die reale Gleichstellung der Geschlechter ein, indem wir Jungen und Männer gleichstellungspolitisch stärker in den Blick nehmen und traditionelle Männlichkeitsanforderungen kritisch hinterfragen. - Selbstbestimmung
Wir fördern die Entwicklung von Jungen und Männern zu selbstbestimmten Persönlichkeiten, die ihre Potenziale entfalten können, auch wenn diese im Konflikt zu traditionellen Männlichkeitsanforderungen stehen. - Verantwortung
Wir ermutigen Jungen und Männer, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und aktiv an der Verwirklichung gleichstellungspolitischer Ziele mitzuwirken. - Gewaltfreiheit
Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Konflikte gewaltfrei gelöst werden und in der Jungen und Männer lernen, ihre Emotionen konstruktiv auszudrücken.
Dieses Leitbild dient als Kompass für die Arbeit des Netzwerks OMÄGA und soll alle Beteiligten inspirieren, gemeinsam an einer gewaltfreien Gesellschaft zu arbeiten
Downloads
Aktuelle Projekte OMÄGA
Aktuell bieten wir drei Projekte an:
Train the Trainer: eine 6-tägige Fortbildung für Fachkräfte, die selber Fortbildungen in gewaltpräventiver Jungenarbeit anbieten wollen (Leitung: Prof. Dr. Fabian Lamp und Thomas Hölscher)
Regionalkonferenzen: Eintägiges Fortbildungs- und Austauschformat für Fachkräfte, die gewaltpräventiv mit Jungen arbeiten wollen (Leitung: Prof. Dr. Fabian Lamp und Thomas Hölscher)
Peer-to-peer: fortgebildete Peer-Trainer*innen kommen an Schulen und andere pädagogische Institutionen und arbeiten mit Jungen zu Männlichkeitsbildern, Männlichkeitsanforderungen und Sexismus
Gefördert von

