Reaktivierung von Bahnstrecken

ACCESS – Integriertes Mobilitätskonzept für den Schienenkorridor Malente – Lütjenburg als Modell für erfolgreiche Schienenreaktivierungen in ländlichen Regionen

 

Verantwortlich:  Prof. Dr. Brigitte Wotha
Projektbearbeitung:  Arbeitspakete 1.2, 2.4, 2.5, 3.1, 3.4, 3.5
   Prof. Dr. Brigitte Wotha, Dr. Janine Blöhdorn 
Förderer:  DATIpilot Modul 2 Innovationscommunities, BMFTR
Fördersumme:  149.858,92 €
Laufzeit:  01.06.2026 – 31.08.27
Projektpartner:  Interlink GmbH, Fahrplangesellschaft B&B mbH, KielRegion GmbH, F&E Kiel

Kurzbeschreibung des Gesamtprojekts

Bus, Bahn und Fahrrad müssen ein abgestimmtes Gesamtsystem bilden, wenn sie im ländlichen Raum konkurrenzfähig zum Autoverkehr werden sollen. Bislang sind in vielen Regionen und bei den meisten Bahn-Reaktivierungsprojekten die anknüpfenden Busangebote unterentwickelt, weil der ländliche ÖPNV sich oftmals auf den Schülerverkehr konzentriert. Und auch der Fahrradverkehr ist als Zu- und Abbringer zum Bahnverkehr in ländlichen Regionen aufgrund von Mängeln im Radverkehrsnetz und bei den B&R-Angeboten ausbaufähig.  Am Beispiel der geplanten Reaktivierung der Bahnstrecke Malente – Lütjenburg soll durch ein taktintegriertes feinerschließendes Busangebot eines „Landbus“-Systems und zweier Ortsbussysteme sowie die Integration des in der KielRegion bereits bestehenden Fahrradverleihsystems Sprottenflotte im Planungsgebiet ein integriertes Mobilitätskonzept entwickelt werden und im Nachgang parallel zur Umsetzung des Stufenkonzepts für die Bahnreaktivierung implementiert werden.

Beitrag des Teilvorhabens der HAW Kiel / F & E Kiel

Ziel dieses Teilprojektes ist es, aus raumplanerischer Sicht planerische und soziale Innovationen für eine nachhaltige, integrierte Mobilität in ländlichen Räumen zu identifizieren und in einem passgenauen Transfer für ländliche Regionen zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Teilprojektes wird dafür die planerische Ausgangssituation für das Gebiet der Fallstudie herausgearbeitet, Hemmnisse und Chancen identifiziert und mit den beteiligten Gebietskörperschaften und weiteren relevanten Akteuren gespiegelt.  Als Teil der verkehrlichen Analyse werden regionalwirtschaftliche und planerische Grundlagen, relevante Alltagsziele (POI) erhoben. Einen weiteren Teil der Analyse beschäftigt sich mit vorhandenen und potenziellen Angeboten des Betrieblichen Mobilitätsmanagements.